4. Mai, Podiumsdiskussion in der Spitalkirche:
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Auf dem Podium: Peter Majer, Rudolf Höhn, Prof. Dr. Wittwer, Bürgermeister Oliver Grumber, Bürgermeister Oliver Rein. Stehend: Thierry Casetou (ULB) - Foto: Hannes Osterrieder
Im April sind die Rechnungen für Strom und Gas des vergangenen Jahres in die Häuser geflattert. Eine saftige Nachzahlung von mehreren hundert Euro und darüber hinaus war in der Regel fällig. Bei sinkenden Vorräten und immer teurerer Förderung ist das aber nur der Anfang explodierender Preise in der Zukunft. Wer kann sie noch bezahlen, gibt es einen Ausweg?
Gleichzeitig vergeht kaum ein Monat, dass nicht die schlimmsten Annahmen des Klimawandels von neuen Daten übertroffen werden. Wie kann die Katastrophe noch abgewendet werden?
Um den drängenden Fragen nachzugehen, wie Breisach seinen Beitrag zur Zukunftssicherung leisten kann und muss, fand am 4. Mai, 19:30 Uhr, in der Spitalkirche in Breisach eine Podiumsdiskussion statt. Die Umweltliste Breisach (ULB) als Veranstalter konnte dazu hervorragende Teilnehmer aus Wissenschaft, Kommunalpolitik und Energiewirtschaft gewinnen. Es waren dies: Bürgermeister Oliver Rein (Breisach), Bürgermeister Oliver Grumber (Weisweil), Rudolf Höhn (SolarRegio e.V.), Peter Majer (Innovations- und Ökologiemanagement, Badenova) und als Moderator Prof. Dr. Wittwer (Fraunhoferinstitut für Solare Energiesysteme).
Ein hervorragender, witziger und spannender Vortrag von Rudolf Höhn führte in das Thema ein. Sein fundiertes Fazit: Schon jetzt ist sicher, dass alles viel schneller und schlimmer kommt, als von der Öffentlichkeit wahrgenommen. Handeln tut not, es ist fast schon zu spät. Der Beifall war heftig und langanhaltend.
Im Lauf der Diskussion wurde deutlich, dass Breisach viel zu ängstlich an das Thema herangeht, dass die Leute viel bereitwilliger sind, auch in Passivhäuser zu investieren, als die Verwaltung angenommen hat. Es wurden also viele Chancen verpasst.
Das Echo in den nächsten Tagen in der Stadt war hervorragend!
"We will harness the sun and the winds and the soil to fuel our cars and run our factories. [Wir werden Sonne und Wind und Boden nutzen, um unsere Autos und Fabriken zu betreiben.]" Barack Obama in seiner Rede zur Amtseinführung am 20. Januar 2009
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