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14.3.2009
Antrag der Umweltliste Breisach zur Tagesordnung
Antrag der
Umweltliste Breisach zur Tagesordnung
Thema: Energierelevante
Maßnahmen
Breisach, den 21.1.2004 Gerd Müller (Fraktionssprecher)
Die Stadt Breisach hat, wie das Beispiel deutsch-französischer Kindergarten
zeigt, in der Vergangenheit schon vorbildlich gemäß ihrer Mitgliedschaft im
"Klimabündnis" gehandelt. Angesichts der langfristigen Wirkung von
Baumaßahmen aufdie Energiebilanz und
der gleichzeitig rasanten Entwicklung der Technik ist es unbedingt nötig,
ständig den Markt zu sondieren und die Alternativen in die Entscheidung
einzubeziehen. Auch nicht-technische, ideelle Gesichtspunkte (Image der Stadt)
können eine gewisse Rolle spielen. Auf jeden Fall ist es notwendig, alle
Informationen und Ideen aus der Mitte der Stadtratsgremien zu nutzen.
Als Beispiel einer alternativen Lösung für eine Dachabdeckung sei hier ein
integriertes Fotovoltaikdach genannt, bei dem keine Ziegel oder sonstige
Abdeckung mehr nötig sind. Ein solches Dach (als Satteldach) wurde für die
Sanierung eines Flachdaches einer Schule in Staufen beschlossen. Es wird sich (einschließlich
der notwendigen Unterbauten) selbst finanzieren, d.h. in ca. 20-25 Jahren
amortisiert haben. Diese Lösung konnte leider für das neue Feuerwehrhaus in
Breisach nicht diskutiert werden, da die Submission für eine konventionelle
Heizung schon erfolgt war.
Beschlussvorschlag:
1) Alle energierelevanten Maßnahmen, wie z.B. Bau- oder Änderung von
Heizungssystemen, Fenstern, Außenwänden oder Dachaufbau (Solarsysteme), sind
zur Festlegung und Entscheidung den zuständigen Ratsgremien vorzulegen.
2) Für öffentliche Gebäude gilt als Mindeststandard die Niedrigenergiebauweise.
Abweichungen sind nur in Ausnahmefällen möglich und dann genau zu
begründen.
Beschluss: Der Gemeinderat nimmt die Informationen über die Energierelevanten Maßnahmen zustimmend
zur Kenntnis. Abstimmung: Einstimmig, 23:0
(Gerd Müller zieht seinen Antrag zurück, besteht aber darauf, dass zukünftig
bei Bauvorhaben das Gremium Mitspracherecht erhält, was Bürgermeister Vonarb zusagt.)