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14.3.2009

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Große Feier auf dem Marktplatz in Breisach

am Samstag, den 24. Juli ab 16 Uhr

 


 

Die Umweltliste Breisach wurde 1989 als Antwort auf Tschernobyl gegründet. Ihr Ziel ist es, in Breisach eine umweltorientierte, nachhaltige und zukunftorientierte Politik zu betreiben, die solche Katastrophen ausschließt. Sie erhielt auf Anhieb 3 Sitze. Zu den größten Erfolgen der ULB gehört der Kampf gegen die Müllverbrennungsanlage in unmittelbarer Nähe zum Kohlerhof. Ebenfalls als Einzige hat sie sich für die Auflösung der Garnison mitten in der Stadt ausgesprochen. Die ULB war es stets, die als erste wichtige Themen angesprochen und hartnäckig verfolgt hat: Korosion durch Salzbelastung, Bustaktverkehr bis in den Kohlerhof, Lärmschutz, Krabbelstube, Ganztagesbetreuung, Spielplätze für ältere Kinder, Rheinuferpromenade, autofreier Münsterplatz, autofreier Marktplatz, Tempo-30-Zone, überdachte Fahrradabstellplätze am Bahnhof usw. Die Umweltliste hatte eine der ersten Webseiten in Breisach, sie drängte die Stadt auf Internetpräsenz.

 

 


Besondere Ereignisse frühere Jahre


 

Die Umweltliste fordert geordnete Ensorgung von Energiesparlampen

BREISACH (gz). Die Umweltliste Breisach (ULB) will sich dafür einsetzen, dass Energiesparlampen auch auf dem Breisacher Recyclinghof abgegeben werden können.

Nach Angaben von ULB-Stadtrat Eric Karle haben die Energiesparlampen, die seit dem 1. September 2009 auf Druck der EU nach und nach die normalen Glühbirnen aus den Verkaufsregalen verdrängt haben, neben dem großen energetischen Vorteil den Nachteil, dass sie das hochgiftige Metal Quecksilber und andere Schadstoffe enthalten. Deshalb müsse eine Energiesparlampe unbedingt als Sondermüll recycelt und dürfe auf keinen Fall über den normalen Hausmüll entsorgt werden.

"Leider können die Bürgerinnen und Bürger in unserem Landkreis die Energiesparlampen derzeit nur im Rahmen der Schadstoffsammlung entsorgen, die in Breisach nur zweimal jährlich stattfindet", teilt Karle in einer Presseerklärung mit.

Nach Angaben der Firma Lightcycle, die die eingesammelten Lampen an die Verwerter weiterleitet, wüssten derzeit aber nur 39 Prozent der Bevölkerung, wie man die Energiesparlampen richtig entsorgt, 61 Prozent würden die Lampen in den Hausmüll schmeißen. Da sie dabei zu Bruch gehen könnten, bestehe hier eine große Gesundheitsgefährdung im Haushalt, für die Mitarbeiter der Entsorgungsunternehmen sowie für die Umwelt.

Die Umweltliste Breisach hat daher gegenüber dem Breisacher Umweltamt angeregt, die Rücknahme der Energiesparlampen auf dem Recyclinghof zu ermöglichen. Dies sei entsprechend der Vorgaben des Landratsamts allerdings leider nicht möglich. "Nach Auskunft des Landratsamts führt das Bundesumweltministerium derzeit aber Gespräche mit dem Ziel, die Verkaufsstellen des Handels zur Rücknahme gebrauchter Energiesparlampen zu bewegen. Dieser Initiative schließt sich unser Landkreis an", erklärt Karle weiter. Auch die grüne Kreistagsfraktion fordere in einem Schreiben an die Landrätin die Einführung eines Pfandsystems sowie zusätzlich zu den Schadstoffsammlungen flächendeckende, einfache Rückgabemöglichkeiten.

Im Landkreis Emmendingen läuft laut Karle dazu seit Anfang Januar ein auf ein halbes Jahr befristeter Modellversuch. Auf den Recyclinghöfen in Emmendingen und Waldkirch würden die Energiesparlampen angenommen. Nach Ablauf der Probephase werde das Emmendinger Landratsamt auswerten, welche Menge gesammelt wurde, wie viel Bruch zu verzeichnen war und was das Projekt kostet.

"Für unseren Landkreis ist ein derartiger Probelauf derzeit nicht geplant, man möchte aber nach Ablauf der Testphase die Ergebnisse des Emmendinger Testlaufs betrachten", fährt der Stadtrat der Breisacher Umweltliste fort. Die ULB will sich nach seinen Angaben weiterhin dafür einsetzen, dass die Energiesparlampen bald auch in Breisach auf dem Recyclinghof abgegeben werden können.

Außerdem weist Karle darauf hin, dass auch ohne gesetzliche Verpflichtung bereits jetzt einige Elektrogeschäfte die Lampen wieder zurücknehmen würden.

 

Aus der Badischen Zeitung vom 11. Januar 2010

Eric Karle

 

 


 

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