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TOP. 1) Frageviertelstunde für Einwohner
Aus
dem Zuhörerkreis wurden keine Fragen gestellt.
TOP. 2) Bekanntgabe
der Beschlüsse der nichtöffentlichen Gemeinderatssitzung vom 19.06.2007
Gemäß § 35 Abs. 1
GemO wird bekanntgegeben, dass der Gemeinderat
- dem Abschluss des Erschließungs- und
städtebaulichen Vertrages mit der Erschließungsträgerin, Fa. SÜBA Bauen und
Wohnen Karlsruhe GmbH,
- dem Antrag einer Firma auf Stundung und ratenweise Zahlung der
offenstehenden Gewerbesteuer-Veranlagung 2005 zugestimmt hat und,
- den Antrag zur Erlangung einer Prädikatisierung
Erholungsort begrüßt hat und die Problematik zur Verbesserung der Situation am Marktplatz untersuchen
wird.
TOP. 3) Information
über die Besetzung der Stelle des ständigen Vertreters der Schulleitung an der
Julius-Leber-Grund- und Hauptschule in Breisach am Rhein
Bürgermeister
Rein begrüßt Herrn Lothar Meroth, Schulleiter sowie Herrn Siegmund Früh, neuen
Konrektor
Herr
Früh stellt sich dem Gemeinderat vor und betont, dass er Verfechter der
Ganztagsschule sei.
Bürgermeister
Rein sagt der Schulleitung weiterhin die Unterstützung der Stadt zu, da gerade
bei einer Brennpunktschule wichtig sei, dass alle Verantwortlichen eng
zusammenarbeiten.
TOP. 4) Sachstandsbericht
energierelevanter Maßnahmen kommunaler Gebäude
In
den Jahren 1996 und 2000 wurden im Auftrag der Verwaltung mit zwei
Projektarbeiten vereinzelte städtische Gebäude hinsichtlich ihres energetischen
Zustands untersucht, um bestehende Schwachstellen zu erfassen und
Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten. Die Ergebnisse wurden seinerseits auch
im Gemeinderat vorgetragen. Im Jahr 2001 hatte der Gemeinderat eine durch die
Verwaltung erarbeitete Energiestrategie beschlossen, einzelne Maßnahmen
entsprechend der Priorität und finanziellen Möglichkeiten durchzuführen. Unter
anderem konnte ein kommunales Förderprogramm für verschiedene
Energiesparmaßnahmen in Breisach aufgelegt werden.
Herr
Baum präsentiert und kommentiert die bisher durchgeführten energetischen
Sanierungsmaßnahmen.
Bürgermeister
Rein berichtet über sein interessantes Informationsgespräch über die neuen
Novellen im Bereich Energiesparmaßnahmen mit dem Umweltministerium in
Stuttgart.
Die
Fraktionssprecher bedanken sich für den interessanten Sachstandsbericht.
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Stadtrat
Gerd Müller (ULB) vertritt jedoch die Meinung, dass das Erneuern der Fenster
sehr teuer wäre und nicht viel bringen würde. Die Isolierung der Dächer und
Wände wäre viel wichtiger.
Beschluss
(einstimmig 21:0:0)
Der
Gemeinderat nimmt den Sachstandsbericht zustimmend zur Kenntnis. Die Verwaltung
wird beauftragt, für alle städtischen Gebäude und die städtischen
Mietwohnhäuser jeweils einen Gebäudepass entsprechend den Bestimmungen der
neuen Energiesparverordnung (EnEV) zu erstellen. Aufbauend auf diese
Gebäudepässe sollen mittelfristig weitere Sanierungskonzepte entwickelt werden.
Über die Ergebnisse ist im Gemeinderat zu berichten.
TOP. 5) Benutzungs-
und Kostenordnung für den Gemeindesaal Niederrimsingen
Zur
Klärung der Kostenregelung, Ordnungsregelungen sowie der Haftungsregelungen im
Gemeindesaal Niederrimsingen wurde die Benutzungs- und Kostenordnung
erarbeitet.
Der
Ortschaftsrat Niederrimsingen hat bereits dieser Benutzungs- und Kostenordnung
zugestimmt. Die Satzung benötigt jedoch auf Grund § 4 i.V.m. § 39 Abs. 2 GemO
noch die Beschlussfassung durch den Gemeinderat der Stadt Breisach am Rhein.
Stadträtin
Ulrike Maier-Hänle (SPD) stellt fest, dass die Benutzungs- und Kostenordnung
sehr umfangreich sei, sie vermisse jedoch die Angabe der zugelassenen
Besucheranzahl. Bürgermeister Rein weist auf die Versammlungsverordnung hin.
Beschluss
(einstimmig 21:0:0)
Der
Gemeinderat der Stadt Breisach am Rhein stimmt der der Sitzungsniederschrift
als Anlage beigefügte Benutzungs- und Kostenordnung für den Gemeindesaal
Niederrimsingen zu.
TOP. 6) Benutzungs-
und Kostenordnung für die Breisgauhalle
Zur
Klärung der Kostenregelung, Ordnungsregelungen sowie der Haftungsregelungen für
die Benutzung der Breisgauhalle wurde eine Benutzungs- und Kostenordnung
erarbeitet.
Bürgermeister
Rein berichtet, dass die Sanierung der Breisgauhalle für 2007 geplant sei, aber
erst 2008 zur Ausführung komme. Das Land beteiligt sich mit 180.000 € an die
Sanierungskosten.
Beschluss
(20 Ja-Stimmen, 1 Enthaltung)
Der
Gemeinderat der Stadt Breisach am Rhein stimmt der der Sitzungsniederschrift
als Ablage beigefügte Benutzungs- und Kostenordnung für die Nutzung der Breisgauhalle zu.
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TOP. 7) Umbau
des ehem. Kasernengebäudes 073 zum Polizeirevier in Breisach am Rhein
- Vergabe der Rohbauarbeiten, Abbruch, Maurer-,
Stahlbetonarbeiten
Im Rahmen
einer öffentlichen Ausschreibung wurden die Abbruch, Maurer- und
Stahlbetonarbeiten für den Umbau des ehem. Kasernengebäudes 073 zum
Polizeirevier in Breisach am Rhein
ausgeschrieben. Es hatten 9 Firmen die Ausschreibungsunterlagen abgeholt, davon
hatten 9 Firmen ein Angebot abgegeben.
Die
Submission erbrachte folgendes Ergebnis:
1) Fa. Dier, Bötzingen 201.945,49
€
2) Fa. Schmidt Bau, Freiburg 212.580,58
€ + 1,05 %
3) Fa. Schillinger, Ihringen 215.148,96
€ + 6,53 %
4) Fa. Grafried, Freiburg 229.916,19
€ + 13,85 %
5) Fa. Kabis KK Bau, Breisach 236.651,45
€ + 17,18 %
6) Fa. Brenzinger, Freiburg 258.655,73€
+ 28,08 %
7) Fa. Concept
Bau, Bad Krozingen 284.764,39
€ + 41.01 %
8) Fa. Amann, Sasbach 289.095,93
€ + 43,15 %
9) Fa. Selz, Breisach-Niederrimsingen 311.254,02 € + 54,12 %
Beschluss
(einstimmig 21:0:0)
Der
Gemeinderat beschließt, der preisgünstigsten Anbieterfirma Dier aus
Bötzingen den Auftrag für die
Rohbauarbeiten für den Umbau des ehem. Kasernengebäudes 073 zum
Polizeirevier in Breisach am Rhein zum
Angebotspreis von 201.945,49 € zu erteilen.
TOP. 8) Arbeitsvergabe
a) Erschließung des Baugebietes Seilhof III in
Oberrimsingen Los I
Die
Erschließungsarbeiten- Kanalbau mit Hausanschlüssen und Regenwasserzisternen
und Straßenbau, sowie Erdarbeiten zur Verlegung der Trinkwasserleitungen-
wurden in einer öffentlichen Ausschreibung ausgeschrieben. Es wurden 10
Angebote abgeholt und davon 7 Angebote abgegeben.
Die
Submission ergab folgendes Ergebnis:
1) Fa.
ARGE Vogel- Bau/ Keune- Bau, Lahr 536.800,07
€
2) Fa.
Knobel Bau, Hartheim 545.714,57
€
3) Fa.
Chr. Pontiggia, Waldkirch 556.498,89
€
4) Fa. Joos, Hartheim 567.661,57
€
5) Fa.
Karl Wehrle, Simonswald 592.968,14
€
6) Fa. SKS
Bau, Steißlingen 605.649,04
€
7) Fa.
Amann, Sasbach 623.115,16
€
Mehrere
Firmen haben Nebenangebote abgegeben. Die Prüfung ergab, dass für die
Ermittlung des preisgünstigsten Angebotes nur der Vergleich mit den Firmen ARGE
Vogel- Bau/ Keune- Bau und Fa. Christian Pontiggia relevant ist.
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Fa. Arge Vogel- Bau/ Keune- Bau
Nebenangebot
Nr. 1
Es wird ein
Pauschalangebot des Leistungsverzeichnisses mit einer Einsparung von 13.200,08
€ angeboten.
Die Vergabe
auf ein Pauschalangebot ist nach VOB nicht erlaubt. Es birgt zu viel Risiken
bei Massenänderungen.
Das
Nebenangebot kann nicht anerkannt werden.
Nebenangebot Nr. 2
In
Abänderung des Ausschreibungstextes für Betonpflaster wird Arconda- Pflaster
der Fa. Kronimus mit einer Einsparung von 6.358,17 € angeboten.
Im
Leistungsverzeichnis ist das La Linia- Pflaster der Fa. Birkenmeier aus
gestalterischen Gründen ausgeschrieben. Die Gleichwertigkeit ist nicht gegeben.
Das
Nebenangebot kann nicht anerkannt werden.
Fa.
Christian Pontiggia
Nebenangebot
Nr. 1
In
Abänderung des Ausschreibungstextes für die Regenwasserzisternen wird ein
Fabrikat der Fa. Müller, Breisach- Gündlingen, mit einer Preiseinsparung von
2.356,02 € angeboten.
Die
Gleichwertigkeit wäre zwar gegeben, entspricht aber nicht der ausgeschriebenen
Leistung des Leistungsverzeichnis.
Das
Nebenangebot kann nicht gewertet werden.
Nebenangebot Nr. 2
Anstelle
der Abfuhr des übrigen Aushubmateriales wird ein Einbau auf den privaten
Baugrundstücken mit einer Einsparung von 4.735,61 € angeboten.
Das
Aushubmaterial würde zu Lasten der späteren Eigentümer der Baugrundstücke
entsorgt.
Das
Nebenangebot kann nicht anerkannt werden.
Nebenangebot Nr. 3 und 4
In beiden
Nebenangeboten wird der Boden des Aushubs des Straßen- und Kanalbau nicht
abgefahren, sondern wird vor Ort mit Zusatz von einem mineralischen Gemisch aus
Gesteinsmehl, Kalk und Zement vermischt und dadurch die Verdichtungsfähigkeit
verbessert und wieder eingebaut. Die Einsparung beträgt 22.805,76 €.
Diese
Praxis wird auf großen Baustellen durchgeführt und findet auch bei kleineren
Maßnahmen immer mehr Anwendung.
Die
Nebenangebote Nr. 3 und 4 werden anerkannt.
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Nach
Prüfung der eingereichten Nebenangebote berechnen sich die Angebote wie folgt:
1) Fa. Chr. Pontiggia, Elzach 533.693,13
€
2) Fa. ARGE Vogel- Bau/ Keune- Bau, Lahr 536.800,07
€
3) Fa. Knobel Bau, Hartheim 545.714,57
€
4) Fa. Joos, Hartheim 549.930,57
€
5) Fa. SKS Bau, Steißlingen 581.838,92
€
6) Fa. Karl Wehrle, Simonswald 592.968,14
€
7) Fa. Amann, Sasbach 623.115,16
€
Die Fa.
Christian Pontiggia ist im Los II Bau eines Gehweges an der K 4931 ebenfalls
preisgünstigster Anbieter. Bei Vergaben von beiden Losen wird ein Nachlass von
1 %
= 5.336,92
€ gewährt. Somit beziffert sich die Auftragssumme für die Erschließungsarbeiten
im Seilhof III auf 528.356,20 €.
Im
Haushaltsplan sind für diese Maßnahme insgesamt 837.000 € eingeplant. Die
Kosten für die Straßenbeleuchtung, Wasserleitungsbau und Honorare stehen noch
aus. Insgesamt ist der Haushaltsansatz ausreichend.
Bürgermeister
Rein erklärt, dass die notariellen Verträge zum Erwerb der Grundstücke noch
diesen Monat abgeschlossen werden und schlägt vor folgender
Beschluss (einstimmig
21:0:0)
Der
Gemeinderat anerkennt die Nebenangebote Nr. 3 und Nr. 4 (Bodenverbesserung) der
Fa. Christian Pontiggia und ermächtigt den Bürgermeister, wenn die endgültigen
notariellen Verträge abgeschlossen sind, einen Eilauftrag an die
preisgünstigste Anbieterfirma Christian Pontiggia, Waldkirch zum Angebotspreis
von 528.356,20 € zu erteilen.
b) Bau eines Gehweges an der K 4931 in
Niederrimsingen Los II
Die
Arbeiten zum Bau eines Gehweges entlang der K 4931 zwischen Schwalbenweg und
Tunibergstr. wurden öffentlich ausgeschrieben.
Insgesamt
haben 12 Firmen Angebote abgeholt. Angebote wurden von 8 Firmen abgegeben.
Die
Submission ergab folgendes Ergebnis:
1) Fa. Chr. Pontiggia, Waldkirch 75.370,34 €
2) Fa. Hoch, Hartheim 77.589,19 €
3) Fa. Knobel- Bau, Hartheim 81.346,10 €
4) Fa. Karl Wehrle, Simonswald 81.895,00 €
5) Fa. Amann, Sasbach 88.896,61 €
6) Fa. Paul Schächtele, Niederrimsingen 94.455,74 €
7) Fa. Joos, Hartheim 97.801,99 €
8) Fa. Vogel- Keune- Bau 103.699,43
€
Die
Baukosten für den Gehweg mit 200 m² sind deshalb so hoch, weil für die
Entwässerung der Kreisstraße ein Regenwasserkanal auf 130 m Länge verlegt
werden muss.
- 7 –
Die Fa.
Christian Pontiggia gewährt bei Vergabe von Los I und Los II ein Nachlass von 1%
= 753,70 €.
Somit
beziffert sich die Angebotssumme auf 74.616,64 € einschl. MwSt.
Im
Haushaltsplan sind 75.000 € eingeplant. Einschl. Honorarkosten und sonstige
Nebenkosten muss der Haushaltsansatz auf 85.000 € angesetzt werden.
Beschluss (einstimmig
21:0:0)
Der
Gemeinderat stimmt der Erhöhung des Haushaltansatzes auf 85.000 € zu und
vergibt die Arbeiten zum Bau eines Gehweges entlang der K 4931 an die
preisgünstigste Anbieterfirma Christian Pontiggia zum Angebotspreis von
74.616,64 € einschl. MwSt..
TOP. 9) Annahme
von Spenden
Wegen
Befangenheit verlässt Stadtrat Andreas Singler den Sitzungsraum.
Aufgrund von Änderungen im
Spendenrecht und den Bestimmungen der Hauptsatzung ist über die Annahme von
Spenden ein Beschluss zu fassen.
Der Beschluss muss in
öffentlicher Sitzung erfolgen und dem Gemeinderat sind sämtliche maßgebliche
Tatsachen nach Maßgabe von § 34 Abs. 1 Satz 1 Gemeindeordnung Offenzulegen.
Dazu gehört insbesondere ein anderweitiges Beziehungsverhältnis zwischen der
Gemeinde und dem Spender (gegenwärtige oder vergangene Beziehungen, aber auch
solche, die in einem überschaubaren Zeitraum zu erwarten sind), beispielsweise
eine Lieferbeziehung.
Über folgende Spenden muss ein
Beschluss gefasst werden:
Hermann Peter KG,
Niederrimsingen, Spende Freiw. Feuerw. Niederrimsingen 500,00 €
Die Firma ist in Breisach
steuerpflichtig und trat auch schon einige Male als Lieferant auf.
Hermann Peter KG,
Niederrimsingen, Spende Freiw. Feuerw. Gündlingen 500,00 €
Die Firma ist in Breisach
steuerpflichtig und trat auch schon einige Male als Lieferant auf.
Volksbank Breisgau-Süd eG,
Breisach, Spende Julius-Leber-Schule
1.000,00
€
Die Volksbank ist auch in
Breisach steuerpflichtig und ist Geschäftspartner der Stadt Breisach.
Hilfswerk des Lions-Club,
Spende Lichterglanz 1.000,00
€
Der Verein trat schon einige
Male als Spender an die Stadt auf Geschäftsbeziehungen bestehen keine.
Sparkasse Staufen-Breisach,
Spende Lichterglanz 2.000,00
€
Die Sparkasse ist in Breisach
steuerpflichtig und ist Geschäftspartner der Stadt Breisach.
Über folgende Sachspenden muss
ebenfalls noch ein Beschluss gefasst werden:
Herr
Singler spendet eine Digitalkamera für den Kindergarten Oberrimsingen
im
Wert von 232,99
€
Herr Singler ist Gemeinderat
und hat keinerlei Geschäftsbeziehungen zur Stadt Breisach.
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8 -
Beschluss (einstimmig 20:0:0)
Die genannten Geld- und Sachspenden werden
angenommen.
Stadtrat Andreas Singler nimmt wieder Platz im
Sitzungsraum.
TOP. 10) Antrag von Stadträtin Stephanie Baldus
auf Ausscheiden aus dem Gemeinderat
Stadträtin
Stephanie Baldus bat mit Schreiben vom 21.06.2007 um die Beendigung ihrer
ehrenamtlichen Tätigkeit im Gemeinderat der Stadt Breisach am Rhein. Frau
Baldus ist seit 2004 im Gemeinderat der Stadt Breisach tätig.
Frau
Baldus hat ihren Antrag auf Ausscheiden aus dem Gemeinderat der Stadt Breisach
am Rhein damit begründet, dass sie ab 01.08.2007 ihren Wohnsitz nach Lübeck
verlagert und somit nicht mehr ihre Funktion als Stadträtin im Gemeinderat der
Stadt Breisach am Rhein wahrnehmen kann.
Nach
§ 13 i.V.m. § 16 der Gemeindeordnung endet die Tätigkeit eines Gemeinderates
mit dem Verlust des Wahlrechts, so dass Frau Baldus auf Grund der gesetzlichen
Vorschriften aus dem Gemeinderat der Stadt Breisach am Rhein ausscheiden muss.
Bürgermeister
Rein bedankt sich bei Frau Baldus für die konstruktive und hervorragende
Zusammenarbeit. Er bezeichnet sie als „Powerfrau“ und wünscht ihr alles Gute
für die Zukunft. Sie sei jederzeit willkommen in Breisach am Rhein.
Namens
des Gemeinderates bedankt sich ebenfalls Stadtrat Peter Bercher für die gute
Zusammenarbeit und ihren stets freundlichen Umgang mit den Kollegen.
Beschluss
(einstimmig 20:0:0)
Der
Gemeinderat stimmt dem Ausscheiden von Stadträtin Stephanie Baldus aus dem
Gemeinderat der Stadt Breisach am Rhein zu.
Nachdem
Frau Stephanie Baldus sich für die gute Zusammenarbeit bedankt hat, nimmt sie
Platz im Zuhörerkreis.
TOP. 11) Nachrücken von Frau Barbara Kuhn als
Stadträtin der Stadt Breisach am Rhein
Die bisherige
Stadträtin Stephanie Baldus scheidet aus dem Gemeinderat der Stadt Breisach am
Rhein aus. Nach § 31 Abs. 2 Gemeindeordnung rückt damit die als nächste
Ersatzperson festgestellte Person in den Gemeinderat nach. Entsprechend dem
Wahlergebnis vom 13.06.2004 für die Wahl der Stadträte ist dies Frau Barbara
Kuhn, Burkheimer Landstraße 5c, Breisach am Rhein. Frau Kuhn hat der Bestellung
zur Stadträtin schriftlich zugestimmt. Die Wählbarkeit nach § 28
Gemeindeordnung liegt vor. Der Gemeinderat der Stadt Breisach am Rhein hat das
Nachrücken entsprechend festzustellen. Darüber hinaus ist Frau Kuhn nach § 32
Abs. 1 der Gemeindeordnung auf eine gewissenhafte Erfüllung ihrer Amtspflichten
zu verpflichten.
- 9 -
Beschluss
(einstimmig 20:0:0)
1) Der
Gemeinderat stellt fest, dass Frau Barbara Kuhn, Burkheimer Landstr. 5c,
Breisach am Rhein, als Ersatzperson in den Gemeinderat der Stadt Breisach am
Rhein nachrückt.
2) Frau Barbara Kuhn wird von Herrn
Bürgermeister Oliver ein auf gewissenhafte Erfüllung ihrer Amtspflichten
verpflichtet.
TOP. 12) Ergänzung der Beiratsmitglieder für den
Beirat der Volkshochschule Westlicher Kaiserstuhl-Tuniberg e.V.
Nach Ausscheiden
von Frau Stephanie Baldus ist die Position eines Beirats bei der
Volkshochschule Westlicher Kaiserstuhl-Tuniberg e.V. neu zu besetzen. Nach der
Satzung des Vereins sind die Beiratsmitglieder durch den Gemeinderat der Stadt
Breisach am Rhein zu bestimmen.
Die Neubesetzung
erfolgt bei Einstimmigkeit durch offene Wahl nach § 40 Gemeindeordnung.
Beschluss
(einstimmig 21:0:0)
Der Gemeinderat
wählt als Ersatz für Frau Stephanie Baldus den Stadtrat Willi Ingenhoven zum
Mitglied im Beirat der Volkshochschule Westlicher Kaiserstuhl-Tuniberg e.V.
TOP. 13) Bestellung der Mitglieder und
Stellvertreter für die Ausschüsse des Gemeinderates der Stadt Breisach am Rhein
- Ergänzungswahlen
Nach der
Hauptsatzung der Stadt Breisach am Rhein in der derzeitigen Fassung werden zur
dauernden Erledigung bestimmter Aufgabengebiete drei gemeinderätliche
Ausschüsse als beschließende Ausschüsse nach § 39 Gemeindeordnung gebildet.
1) Verwaltungs- und Sozialausschuss
2) Technischer Ausschuss
3) Wohnungsvergabeausschuss.
Nachdem Frau
Stephanie Baldus aus dem Gemeinderat der Stadt Breisach am Rhein ausscheiden
wird, ist eine Neubesetzung erforderlich. Bisher war Frau Baldus im Technischen
Ausschuss originär und im Verwaltungs- und Sozialausschuss sowie im
Wohnungsvergabeausschuss stellvertretend tätig.
Die Neubesetzung
erfolgt bei Einstimmigkeit durch offene Wahl (Akklamation) nach § 40
Gemeindeordnung.
- 10 -
Beschluss (einstimmig 21:0:0)
Die Ausschüsse
nach Ausscheiden von Frau Stephanie Baldus werden wie folgt ergänzt:
1) Verwaltungs- und Sozialausschuss
stv.
Stadtrat von Frau Maier-Hänle................................ Stadträtin Barbara Kuhn
2) Technischer Ausschuss
(Bauausschuss)...................... Stadträtin
Barbara Kuhn
3) Wohnungsvergabeausschuss
stv.
Stadtrat von Herrn Lothar Menges.......................... Stadträtin Barbara Kuhn
TOP. 14) Verschiedenes
Stadtrat Jörg
Leber regt an, den Wochenmarkt um einen weiteren Wochentag zu erweitern. Zur besseren Versorgung in den
Wohngebieten schlägt Stadtrat Willi Ingenhoven die „fliegende Händler“ vor.
Bürgermeister
Rein wird ein Gespräch mit den Betreibern führen und die Satzung Wochenmarkt
auf heutigen Stand bringen.
Schluss
der Sitzung: 19.55 Uhr
Zur
Beurkundung
Gemeinderäte: Der
Bürgermeister:
Die
Protokollführerin:
E.
Dizien-Richarz