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Protokoll
Nr. 05
über
die nichtöffentliche Sitzung des Gemeinderats
am
19.05.2009 im Gemeindesaal
in
Breisach-Niederrimsingen
Teilnehmer:
als
Vorsitzender Bürgermeister Oliver Rein
die
Stadträte: Bercher Peter
Binz
Andreas
Dr.
Breitenfeldt Petra
Czemerys
Günter
Dewaldt
Freddo
Fischer
Andreas
Fleig
Andreas
Gnädinger
Rudolf
Hintereck
Wendelin
Ingenhoven
Willi
Jäger
Gerold
Köbele
Ruth
Kreutner
Frank
Kuhn
Barbara
Leber
Jörg
Mack
Monika
Maier-Hänle
Ulrike
Menges
Lothar
Müller
Gerd
Schäfer
Thomas
Schneider
Werner
Siebenhaar
Roman
Siegel
Anton
Singler
Andreas
Wiedensohler
Imogen
Zimmermann
Reiner
Ortsvorsteher: Kiefer
Bernhard, Oberrimsingen
Ziegler
Walther, Gündlingen
Von
der Verwaltung: Dezernent Stefan Baum
Dezernent
Harald Bitzenhofer
Dezernent
Konrad Schanno
Leiter
Tiefbauamt Siegmar Geisert und
Protokollführerin
Evelyne Dizien-Richarz
Beginn
der Sitzung:
19.35 Uhr
-
2 –
TOP.
1) Grundstücksverkauf
von Teilflächen ehem. Altenheim und städt. Bauhof, Neuer
Weg an den Landkreis Breisgau Hochschwarzwald
Der
Gemeinderat schlägt vor, diesbezüglich die Verwaltung der
Helios-Rosmann-Klinik einzuladen.
Dieser
Tagesordnungspunkt wird zurückgestellt.
TOP.
2) Ehemaliges
Altenpflegenheim
-
mündlicher Sachstandsbericht
Bürgermeister
Rein berichtet, dass er nur positive Informationen über das
Unternehmen CASA REHA aus Oberursel, das sein Interesse für das
Objekt bekundet hat, eingeholt und auch ein von ihm betriebenen Haus
in Mainz besichtigt habe. Er schlägt vor, das Heim in Pforzheim
mit dem hierfür gegründeten Arbeitskreis zu besichtigen.
Mitglieder dieses Arbeitskreis sind:
-
Stadtrat Rüdiger Gnädinger und Stadträtin Monika Mack
(CDU)
-
Stadtrat Lothar Menges und Frank Kreutner (SPD)
-
Stadträtin Imogen Wiedensohler (FDP/FWB)
-
Stadtrat Gerold Jäger (ULB)
Stadtrat
Frank Kreutner betont noch einmal, dass er Bedenken hat, wer hinter
dem Unternehmen CASA REHA stehe.
Bürgermeister
Rein berichtet, dass laut des Direktors des Alten- und Pflegeheims
„Evangelische Stadtmission“ nach Rücksprache mit
seinem Aufsichtsrates sie definitiv in Freiburg und nicht in Breisach
investieren werden. Man könne auch noch andere Instituten
fragen, ob sie Interesse haben.
Stadtrat
Willi Ingenhoven erklärt, dass die HELIOS ein Altenheim im Raum
Köln betreibe.
Bürgermeister
Rein werde einen Besichtigungstermin mit dem Altenheim CASA REHA in
Pforzheim vereinbaren.
TOP.
3) Elternbeiträge
in Tageseinrichtungen
Fortschreibung
der gemeinsamen Empfehlungen der Kirchen und der Kommunalen
Landesverbände zur Festsetzung der Elternbeiträge für
die Kindergartenjahre 2009/2010 und 2010/2011
Dezernent
Bitzenhofer berichtet, dass die Elternbeiträge für
Kindergärten bisher in Württemberg und Baden nach
unterschiedlichen Systemen erhoben wurden. In Baden war die
Bemessungsgrundlage bisher die Anzahl der Kinder aus einer Familie,
die gleichzeitig die Einrichtung besuchten; in Württemberg
wurden im Rahmen der sog. Sozialstaffelung alle Kinder in der Familie
bis zum 18. Lebensjahr berücksichtigt.
Bei
den aktuellen Verhandlungen über die Anpassung der
Elternbeiträge konnte nun eine Einigung erzielt werden, dass
künftig in Baden-Württemberg die Erhebung der
Elternbeiträge nach einheitlichen Grundsätzen erfolgen
soll.
Die
Kirchenleitungen und die Kindergartenträger in Baden-Württemberg
sowie Gemeindetag und Städtetag haben sich darauf geeinigt, dass
die Elternbeiträge künftig einheitlich nach der Anzahl der
Kinder unter 18 Jahren in der Familie berechnet werden sollen.
Gleichzeitig wurde vereinbart, die Elternbeiträge für die
Jahre 2009/2010 und
-
3 –
2010/2011
den gestiegenen Kosten anzupassen. Dabei wurde davon ausgegangen,
dass der bisher im badischen Landesteil erreichte Kostendeckungsgrad
im Durchschnitt erhalten bleibt. In einzelnen Städten und
Gemeinden können sich aber bedingt durch entsprechende
Familienstrukturen Abweichungen ergeben.
Ausgangslage
für die Erhebung der Elternbeiträge bleibt, dass landesweit
weiterhin angestrebt wird, rd. 20% der Betriebsausgaben durch
Elternbeiträge zu decken. Bei dieser neuen Regelung sind die
Kosten für eine 3 Kindfamilie niedriger sein wie bisher und bei
der 2 Kindfamilie würde es 9,00 € mehr bedeuten.
Die
Aufsichtsbehörden der beiden Breisacher Kirchen, das
Erzbischöfliche Ordinariat sowie die evangelische
Verrechnungsstelle haben signalisiert, dass sie abweichende
Regelungen nur unter der Vorraussetzung eines Kostenausgleichs durch
die Kommunen akzeptieren würden. Dies würde für die
Stadt einen Mehrkosten in Höhe von
50.000
€/Jahr bedeuten.
Bürgermeister
Rein bittet Dezernent Bitzenhofer, dieses Thema bei der nächsten
Hauptamtsleiter-Sitzung des Sprengels zu besprechen.
Der
Gemeinderat nimmt vom Sachstandsbericht Kenntnis.
Schluss
der Sitzung: 20.35 Uhr
Zur
Beurkundung
Gemeinderäte: Der
Bürgermeister:
Die
Protokollführerin:
E.
Dizien-Richarz
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