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14.3.2009

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                                            Protokoll Nr. 08 

 

                       über die öffentliche Sitzung des Gemeinderats

                              am 19.09.2006 in der Tuniberghalle

                                     in Breisach-Oberrimsingen

                

Teilnehmer:

 

als Vorsitzender                          Bürgermeister Oliver Rein

 

die Stadträte:                              Baldus Stephanie

                                                  Bercher Peter

                                                  Binz Andreas

                                                  Dr. Breitenfeldt Petra

                                                  Fischer Andreas

                                                  Fleig Andreas

                                                  Gnädinger Rudolf

                                                  Hintereck Wendelin

                                                  Ingenhoven Willi

                                                  Jäger Gerold

                                                  Köbele Ruth

Kreutner Frank

Leber Jörg

                                                  Mack Monika

                                                  Maier-Hänle Ulrike

                                                  Menges Lothar

Müller Gerd

Schäfer Thomas

Schneider Werner

Siebenhaar Roman

Siegel Anton

Singler Andreas

Wiedensohler Imogen

Zimmermann Reiner

 

Entschuldigt:                               Czemerys Günter

                                                  Dr. Rüdiger Groh

 

Ortsvorsteher:                             Kiefer Bernhard, Oberrimsingen

                                                  Ziegler Walther, Gündlingen

 

Von der Verwaltung:                   Stadtkämmerer Konrad Schanno

                                                  Stadtbauoberrat Horst Wolf

                                                  Oberamtsrat Harald Bitzenhofer

                                                  Dipl.-Ing. Stefan Baum und

                                                  Protokollführerin Evelyne Dizien-Richarz

 

                                                           

Beginn der Sitzung:  18.30 Uhr 


- 2 -

 

Vor Eintritt in die Tagesordnung überreichen der Präsident des LionsClub, Herr Karl-Anton Hanagarth und Past-Präsident, Herr Gerhard Leon der Stadt eine Spende in Höhe von 2.500,00 €. Der Betrag kam bei einem Benefizkonzert des Polizeimusikkorps im Frühjahr zusammen. Die Spende soll zweckgebunden im Bereich des Jugendzentrums und der Straßensozialarbeit (Streetworker) eingesetzt werde. Bürgermeister Rein nimmt dankend den Scheck entgegen und freut sich über die gute Zusammenarbeit.

 

TOP. 1)         Frageviertelstunde für Einwohner

 

                      Ortsvorsteher i.R. Rolf Großkopf bemängelt, dass die Ortsteile Gündlingen, Nieder- und Oberrimsingen nicht die dieselbe Telefonvorwahl wie die Kernstadt hat. Letztendlich gehören die Ortsteile seit der Gemeindereform 1974 der Münsterstadt dazu. Dies ist Bürgermeister Rein auch ein Dorn im Auge.

 

TOP. 2)        Bekanntgabe der Beschlüsse der nichtöffentlichen Gemeinde­ratssitzung vom 25.07.2006

 

                     Gemäß § 35 Abs. 1 GemO wird bekanntgegeben, dass der Gemein­derat in sei­ner nicht­öffentli­chen Sitzung vom 25.07.2006

 

                      -    dem Abschluss des Erschließungs- und städtebaulichen Vertrages bzgl. der Bebauung „Hochzeitsacker“ in Breisach a.Rh.,

 

                      -    dem Verkauf der Grundstücke des Flurstücks Nr. 2704,

 

                      -    der Entscheidung, die Stellenbesetzung des Beigeordneten der Stadt Breisach a.Rh. vorerst ruhen zu lassen, sowie der Besetzung der Dezernatsleitung des Dezernats I mit Herrn Harald Bitzenhofer,

 

                      -    dem Antrag zur Anerkennung der Julius-Leber-Schule als Hauptschule mit besonderer pädagogischer Aufgabenstellung und

 

                      -    der Gewährung eines zinslosen Kassenkredites an die Volkshochschule Westlicher Kaiserstuhl-Tuniberg zugestimmt hat.

 

TOP. 3)        Nachrücken von Herrn Roman Siebenhaar als Gemeinderat der Stadt Breisach am Rhein

 

                     Der bisherige Stadtrat Bernd Jungel ist auf eigenen Wunsch in der Sitzung vom 25.07.2006 aus dem Gemeinderat ausgeschieden. Der Gemeinderat der Stadt Breisach am Rhein hat eine entsprechende Beschlussfassung durchgeführt.

 

                     Nach § 31 Abs. 2 Gem.O rückt damit die als nächste Ersatzperson festgestellte Person in den Gemeinderat nach. Entsprechend dem Wahlergebnis vom 13.06.2004 für die Wahl der Gemeinderäte ist dies Herr Roman Siebenhaar, Kapuzinergasse 21, Breisach am Rhein, Rechtsanwalt. Herr Siebenhaar hat der Bestellung zum Gemeinderat schriftlich zugestimmt. Die Wählbarkeit nach § 28 GemO liegt vor. Der Gemeinderat der Stadt Breisach am Rhein hat das Nachrücken entsprechend festzustellen. Darüber hinaus ist Herr Siebenhaar nach § 32 Abs. 1 der GemO auf eine gewissenhafte Erfüllung seiner Amtspflichten zu verpflichten.

 

                     Beschluss (einstimmig 24:0:0)

 

1)  Der Gemeinderat stellt fest, dass Herr Roman Siebenhaar als Ersatzperson in den Gemeinderat der Stadt Breisach am Rhein nachrückt.

 

2)  Herr Roman Siebenhaar wird von Herrn Bürgermeister Rein auf gewissenhafte Erfüllung seiner Amtspflichten verpflichtet.

 

TOP. 4)         Bestellung der Mitglieder und Stellvertreter für die Ausschüsse des Gemeinderats

                      - Ergänzungswahlen

 

                     Nach der Hauptsatzung der Stadt Breisach am Rhein vom 20.11.2001 in der Fassung vom 14.03.2006 werden zur dauernden Erledigung bestimmter Aufgabengebiete drei gemeinderätliche Ausschüsse als beschließende Ausschüsse nach § 39 Gemeindeordnung (GemO) gebildet:

 

1.      der Verwaltungs- und Sozialausschuss, der aus dem Bürgermeister als Vorsitzender und 13 Gemeinderäten (Stadträten) besteht,

2.      der Technische Ausschuss (Bauausschuss), dem der Bürgermeter als Vorsitzender sowie 13 Gemeinderäte (Stadträte) angehören,

3.      der Wohnungsvergabe-Ausschuss, bestehend aus dem Bürgermeister als Vorsitzender und 5 Gemeinderäten (Stadträten).

                     Der in der Sitzung vom 25.07.2006 ausgeschiedene Stadtrat Bernd Jungel war im Verwaltungs- und Sozialausschuss originär und im technischen Ausschuss als Vertreter für Stadtrat Andreas Fleig vertreten. Ebenso war er im Wohnungsvergabeausschuss tätig. 

 

                     Darüber hinaus ist eine neue Urkundsperson für die Protokoll zu bestimmen.

 

                     Aufgrund der Vorschläge der Fraktionen erfolgt sodann im Wege der Einigung (einstimmig) durch offene Wahl folgender

 

                     Beschluss (einstimmig 24:0:0)

 

                     Die Ausschüsse nach Ausscheiden von Herr Jungel werden wie folgt ergänzt:

1.   Verwaltungs- und Sozialausschuss
StR. Roman Siebenhaar

2.   Technischer Ausschuss (Bauausschuss)

      StR. Roman Siebenhaar  als Stv. StR von Herrn Fleig 

 

3.   Wohnungsvergabeausschuss
StR. Roman Siebenhaar

 

Als Urkundsperson für die Sitzungsprotokolle des Gemeinderats wird Stadträtin Monika Mack  gewählt.

 

TOP. 5)        Ergänzung der Beiratsmitglieder für den Stadtjugendring e.V.

 

                     Nach Ausscheiden von Herrn Stadtrat Bernd Jungel ist die Position eines Beirats im Stadtjugendring Breisach e.V. neu zu besetzen. Nach der Satzung des Vereines sind die Beiratsmitglieder durch den Gemeinderat der Stadt Breisach zu bestimmen. 

 

                     Stadtrat Willy Ingenhoven bemängelt, dass dieser Beirat zu wenig tagt. Diese Anregung wird Bürgermeister Rein weiter geben.

 

                     Aufgrund der Vorschläge der Fraktionen erfolgt sodann im Wege der Einigung (einstimmig) durch offene Wahl folgender

 

Beschluss (einstimmig 24:0:0)

 

                     Der Gemeinderat wählt als Ersatz für Herrn Bernd Jungel, Stadtrat Roman Siebenhaar zum Mitglied im Stadtjugendring Breisach e.V.

 

TOP. 6)      Wahl eines Mitglieds in den Kommunalbeirat der badenova AG & Co.KG

 

                     Nach § 17 des Gesellschaftsvertrages der badenova AG & Co. KG ist bei der Gesellschaft ein Kommunalbeirat mit z. Z. 22 Mitgliedern zu bilden. Der Kommunalbeirat berät den Aufsichtsrat und den Vorstand der badenova bei regional bedeutsamen Frage. Insbesondere ist der Beirat an der Projektauswahl für den Investitionsfond Klima und Wasserschutz beteilt. Aufgrund der 2,5 % Beteiligung am Festkapital der Gesellschaft hat die Stadt Breisach 1 Mitglied in den Kommunalbeirat zu entsenden. Bisher führte diese Funktion der 1. stellvertretende Bürgermeister Bernd Jungel aus. Mit Ausscheiden vom Herrn Jungel ist vom Gemeinderat der Stadt Breisach ein neues Mitglied zu wählen.

                     Für die Wahl gelten die Grundsätze des § 37 der Gemeindeordnung.

                    

                     Beschluss (einstimmig 25:0:0)

 

                     Der Gemeinderat der Stadt Breisach wählt Stadtrat Lothar Menges zum Mitglied in den Kommunalbeirat der badenova AG & Co. KG.

 

TOP. 7)      Vorstellung des neuen Schulrektors der Julius-Leber-Schule

 

                   Bürgermeister Rein heißt H. Lothar Meroth willkommen und bittet ihn sich vorzustellen.

 

                   H. Lothar Meroth hat die Leitung der Julius-Leber-Grund- und Hauptschule am 1. August 2006 übernommen. Der 52-jährige neue Rektor konnte während seiner Lehrtätigkeit auf vielen Stationen Erfahrungen sammeln. In den folgenden Jahren ließ er sich beurlauben, um fast 6 Jahre in der Computerbranche tätig zu sein. Diese Erfahrung wollte er nicht vermissen. Nach seiner Beurlaubung kehrte er in den Schuldienst zurück. In der Hebel-Schule in Freiburg, einer ausgesprochenen „Brennpunktschule“ mit einem großen Ausländeranteil war er für die Konzeption und Einführung der Ganztagsschule zuständig. Auch in der Julius-Leber-Schule sei die Ganztagsbetreuung auf freiwilliger Basis eine Notwendigkeit im Bereich der Hauptschule. Er habe sich für die Umsetzung einen Zeitrahmen von 2 bis 3 Jahren gesetzt. Er möchte ebenfalls das verzahnte Förderkonzept, das auf einen intensiven Kontakt mit den Kindergärten beruht, weiterführen. Die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Arbeiten in jeder Schule ist ein gutes Betriebsklima.

 

                   Bürgermeister Rein sagt dem neuen Rektor seine Unterstützung zu.

 

TOP. 8)      Öffentlicher Personennahverkehr

                   - Planung der Schülerbeförderung durch den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

 

                  Der Einzugsbereich der weiterführenden Schulen nach Breisach umfasst etwa den westlichen Bereich bis Sasbach, den östlichen Bereich bis Eichstetten sowie den gesamten inneren Kaiserstuhl (Stadt Vogtsburg) mit insgesamt rund 700 Schüler. Der südliche Bereich erstreckt sich in Richtung der Ortsteile der Stadt Breisach und Merdingen. Nach einer Übersicht des Martin-Schongauer-Gymnasiums sind ca. 2/3 der Schüler auf eine Schülerbeförderung angewiesen.

                  Aufgrund der heutigen Schulanfangszeiten (7:50 Uhr) müssen die Schüler aus den Gemeinden Eichstetten, Bötzingen, Gottenheim und Ihringen lange Anfahrtszeiten hinnehmen. Sie müssen täglich um ca. 6:40 Uhr ihren Schulweg antreten. Gleiches gilt auch für Schüler aus dem inneren Kaiserstuhl der Stadt Vogtsburg, insbesondere in den Ortsteilen Oberbergen und Schelingen.

 

                  Die Fahrtmöglichkeiten über die Taktzeiten der Kaiserstuhlbahn Ost und die Breisacherbahn sind vorgeben und im Hinblick auf den Berufs- und Fernverkehr mit Verknüpfungen in Freiburg Hauptbahnhof sind die Taktlagen nicht veränderbar.

                  Durch die Ankunftszeiten der auswärtigen Schüler zwischen 7:14 Uhr und 7:19 Uhr sind lange Zeiträume bis zum Schulbeginn gegeben.

 

                  Um die morgendlichen Abfahrtszeiten schülerfreundlicher zu gestalten ist der Zweckverband Regio-Nahverkehr Freiburg mit der Südwestdeutschen Verkehrs-AG (SWEG) in Verhandlung getreten, den Schienenverkehr auf der Kaiserstuhlbahn West neu auszurichten und auszubauen. Zum nächsten Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2006 soll der Takt auf der Kaiserstuhlbahn mit der Ankunft in Breisach ca. 7:43 Uhr neu ausgerichtet werden, die Schüler aus dem östlichen Bereich könnten bei der Breisacherbahn auf die spätere Fahrlage ausweichen mit Ankunft 7:46 Uhr. Im Ergebnis würden sich die auswärtigen Schüler gegenüber heute mit der Fahrt zu ersten Unterrichtsstunde rund eine halbe Stunde Zeit gewinnen. Seitens der Eltern aus dem inneren Kaiserstuhl wird dies auch als „pädagogisch“ sinnvoll vorgetragen.

 

                  Die Umsetzung dieses Konzepts setzt allerdings voraus, dass die Gestaltung der Schul- und Unterrichtszeiten auf die neuen Taktlagen ausgerichtet werden. Die Heimfahrten zur 6. Stunde (Ende 13:00 Uhr) wären weiterhin gegeben. In diesem Zeitfenster müssten dann allerdings die künftigen Schul- und Unterrichtzeiten gestaltet werden. Um das ÖPNV-Konzept des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwalds umsetzen zu können, wäre ein einheitliches Votum für den Schulbeginn um 08.00 Uhr und entsprechender Ausrichtung der Schul- und Unterrichtszeiten aller Schulen erforderlich.

 

                  Die Stadtverwaltung hat sämtliche in eigener Trägerschaft stehenden Schulen in Breisach angehört. Die Hugo-Höfler-Realschule, die Julius-Leber-Grund- und Hauptschule sowie das Theresianum mit Grundschulförderklasse haben in sämtlichen Gremien dieser Änderung der Unterrichtszeiten zugestimmt.

 

                  Stadtrat Gerd Müller (ULB) bemängelt die Art des Vorgehens des Landratsamtes, das sich als Schulträger das Gymnasium früher in die Planungen einbinden sollen. Schließlich werde am Gymnasium fast schon ganztags unterrichtet. Bei der Unterrichtsplanung habe man sich auch nach den Fahrzeiten gerichtet. Nun müssten die Schüler auch am späten Nachmittag eine halbe Stunde länger auf den Zug warten als bisher.

 

                  Beschluss (einstimmig 25:0:0)

 

                  Der Gemeinderat stimmt für die in eigener Schulträgerschaft stehenden Schulen in Breisach am Rhein dem geänderten Unterrichtsbeginn von 8:00 Uhr zu.

 

TOP. 9)      Straßenbenennung

                   -    Benennung der zukünftigen Straßenfläche Flurst-Nr. 3488 der Gemarkung Niederrimsingen (Erschließungsanlage Baugebiet Erweiterung „Munzinger Weg“ 2. Bauabschnitt)

 

                  Die Erschließungsarbeiten im Bereich des Baugebietes Erweiterung „Munzinger Weg“ 2. Bauabschnitt wurden im Juni 2006 begonnen.

 

                  Die Anfragen bezüglich der Namensgebung und Zuordnung der jeweiligen Baugrundstücke nehmen zu. Aus diesem Grund ist eine Benennung der Erschließungsstraße für dieses Gebiet erforderlich.

 

                  Der Ortschaftsrat Niederrimsingen hat sich in seiner Sitzung am 19.07.2006 mit der Namensgebung befasst. Nach Auffassung des Ortschaftsrates sollte die neue Straße in Anlehnung an die im Bebauungsgebiet bereits vorhandenen Straßen „Amselweg, Fasanenstraße und Schwalbenweg“ ebenfalls einen ornithologischen Namen erhalten. Das Gremium hat sich einstimmig für die Bezeichnung „Finkenweg“ausgesprochen und bittet den Gemeinderat der Stadt Breisach am Rhein um entsprechende Beschlussfassung.

                 

                  Beschluss (einstimmig 25:0:0)

                 

                  Unter Berücksichtigung des Vorschlags des Ortschaftsrates vom Stadtteil Niederrimsingen beschließt der Gemeinderat gem. § 5 Abs. 4 GO als zukünftige Straßenbezeichnung für die Erschließungsstraße Flurst.-Nr. 3488 im Bebauungsplangebiet Erweiterung „Munzinger Weg“ im Stadtteil Niederrimsingen den Straßennamen „Finkenweg“

 

 

TOP. 10)    Arbeitsvergabe

                   -    Neubau des Geh- u. Radweges zwischen Burkheimer Landstraße und der Maria-Montessori-Str. (Fußgängerbereich)

 

                  In der weiteren Erschließung des Konversionsgebietes ist der Neubau einer Fuß- und Radwegverbindung zwischen dem Kreisverkehr Burkheimer Landstraße entlang westlich des Sportplatzes bis zur Maria-Montessori-Straße (Fußgängerbereich) vorgesehen.

                  Im Haushaltsplan sind hierzu 70.000,00 € für den Wegebau und 35.000,00 € für den Gehweganteil Burkheimer Landstraße eingeplant. Die Baumaßnahme ist in der Förderung der „Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme“ mit einem städt. Anteil von 40 % enthalten.

                  Der Ausbau dieser Wegtrasse dient der kürzeren und sicheren Verbindung der Grundschüler aus dem Kohlerhofgebiet zur Maria-Montessori-Schule. Diese Wegtrasse ist auch Bestandteil der Radwegplanung Kohlerhof-Stadtmitte. Nach der Fertigstellung besteht eine durchgehende Radwegverbindung vom Baugebiet Kohlerhof bis zur Richard-Müller-Straße.

 

                  Die Submission ergab folgende Ergebnisse:

                  Fa. SKS-Bau, Steißlingen                                     91.185,49 €

                  Fa. Hoch, Freiburg i. Br.                                                   91.727,58 €

                  Fa. C. Pontiggia, Waldkirch                                              94.026,13 €

                  Fa. Knobel-Bau, Hartheim                                               99.301,81 €

Fa. Amann, Sasbach                                                       110.407,64 €

                  Fa. Gebr. Pontiggia, Elzach                                             111.399,83 €

                  Fa. Grafmüller, Zell a. H.                                                 117.751,60 €

                  Fa. Joos, Hartheim                                                         127.086,93 €

 

                  Beschluss (einstimmig 25:0:0)

 

                  Der Gemeinderat vergibt die Bauarbeiten für den Neubau des Geh- und Radweges zwischen Burkheimer Landstraße und der Maria-Montessori-Str. (Fußgängerbereich) an die preisgünstigste Anbieterfirma SKS Bau-GmbH u. Co. KG, Tuttlingen mit dem Angebot von 91.185,48 €.

 

TOP. 11)    Bericht über die Haushaltslage 2006

 

                  Stadtkämmerer Konrad Schanno berichtet über die Zwischenbilanz über das laufende Haushaltsjahr, das er als sehr zufriedenstellend bezeichnet. Im Verwaltungshaushalt haben die Steuereinnahmen sich im laufenden Jahr positiv entwickelt. Bei der Gewerbesteuer geht die Verwaltung von einem Aufkommen von 4 Mio € aus, was eine Mehreinnahme von 700.000 € bedeutet. Bei der Gewerbesteuerumlage fällt aufgrund der Steuereinnahmen ein Mehraufwand von rd. 153.000 € an. Bei dem Gemeindeanteil an der Einkommersteuer ist mit Mehreinnahmen von 108.000 € und bei den Schlüsselzuweisungen von 156.000 € zu rechnen.

 

                  Bei den Zinsausgaben für Kreditmarktkredite ist eine Einsparung von 200.000 € zu erwarten, da die im Haushaltsplan vorgesehenen Darlehensaufnahmen noch nicht getätigt wurden.

 

                  Insgesamt ist im Verwaltungshaushalt bei vorsichtiger Betrachtung mit einem ausgeglichenen Ergebnis zu rechnen. Diese Entwicklung ist sehr zufriedenstellend, da bei Beschluss des Haushaltsplans 2006 noch von einem Fehlbetrag des Verwaltungshaushalts von 1.076.000 € ausgegangen werden musste.

 

                  Die Entwicklung des Vermögenshaushalts ist insgesamt zufriedenstellend. Im Haushaltsplan ist eine Kreditaufnahme auf 2.854.000 € vorgesehen. Diese wird nur erforderlich, wenn größere Grunderwerbsverhandlungen erfolgreich abgeschlossen werden können.

 

                  Planmäßig entwickle sich der Etat des städtischen Wasserwerks.

 

                  Beschluss (einstimmig 25:0:0)

 

                  Der Gemeinderat nimmt den Bericht zur Haushaltslage 2006 zur Kenntnis.

 

 

 

 

                              

Schluss der Sitzung:  19.40 Uhr

 

                                                          Zur Beurkundung

 

          Gemeinderäte:                                                                 Der Bürgermeister:

 

 

 

 

 

 

Die Protokollführe­rin:

 

 

E. Dizien-Richarz

 

 

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