|
Protokoll
Nr. 11
über
die nichtöffentliche Sitzung des Gemeinderats
am
20.10.2009 im Bürgersaal
des
Rathauses in Breisach am Rhein
Teilnehmer:
als
Vorsitzender Bürgermeister Oliver Rein
die
Stadträte: Casetou Thierry
Dewaldt
Freddo
Fleig
Andreas
Geppert
Hans-Peter
Güth
Anita
Hintereck
Wendelin
Ingenhoven
Willi
Karle
Eric
Kiefer
Bernhard
Klein
Andreas
Köbele
Ruth
Kreutner
Frank
Kuhn
Barbara
Langer
Jürgen
Leber
Jörg
Dr.
Loewe Jacob
Menges
Lothar
Schäfer
Thomas
Schneider
Werner
Siegel
Anton
Wiedensohler
Imogen
Ziegler
Walther
Zimmermann
Reiner
Entschuldigt: Gnädinger
Rudolf
Maier-Hänle
Ulrike
Von
der Verwaltung: Dezernent Stefan Baum
Dezernent
Harald Bitzenhofer
Dezernent
Konrad Schanno
Leiter
Tiefbauamt Siegmar Geisert und
Protokollführerin
Evelyne Dizien-Richarz
Beginn
der Sitzung:
19.35 Uhr
-
2 –
TOP.
1) Nachnutzung
des ehemaligen Altenheimgrundstücks Zeppelinstr.
35
-
Verkauf einer Grundstücksteilfläche an die
BCB-Pflegeresidenzen Bauträger KG, Offenburg
Dieser
Tagesordnungspunkt ist abgesetzt, da der Architekt, der das Projekt
in der heutigen öffentl. Sitzung vorstellen sollte, krank ist.
TOP.
2) Bauhafen des Wasser- und Schifffahrtsamtes in
Breisach
- Entwicklung
der „Standortvariante Nord“
Dezernent
Stefan Baum führt in das Thema ein. Seit der Benachrichtigung
des Plangenehmigungsverfahrens vom 23.01.2008 über den Abbruch
und Neubau des Werkstattgebäudes der WSA im Bauhafen in Breisach
hat die Verwaltung in vielen Gesprächen mit der WSA und der
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) versucht eine
städtebaulich vertretbare Lösung für das Bauvorhaben
zu finden.
Es
wurden 2 Varianten entwickelt, die beide jedoch mit erheblichen
Mehrkosten verbunden sind. Die WSA hat sich in den Gesprächen
als sehr kooperativ gezeigt mit der Maßgabe jegliche
Entwicklungslösung mitzutragen solange sich diese kostenneutral
für die WSA darstellt. Mögliche Mehrkosten bei der
Verlagerung an einen anderen Standort solle von der Stadt Breisach
getragen werden.
Die
BIMA als Grundstückseigentümer hat bei den Gesprächen
signalisiert, dass ein Mehrerlös der Grundstücksvermarktung
freiwerdender Grundstücke in das Projekt einfliesen können.
Die
Verwaltung hat in den zurückliegenden Gesprächen die
Haltung vertreten keine Mehrkosten tragen zu können. Dennoch
habe die städtebauliche Entwicklung an dieser Stelle oberste
Priorität.
Zwischenzeitlich
hat die WSA signalisiert, dass ein möglicher Kompromiss in
reduzierter Form gefunden werden könne.
Die
Verlagerung des bestehenden WSA Betriebes auf das Nordgrundstück
in Etappen. Das neu zu planende Gebäude würde auf Kosten
der WSA auf dem Nordgrundstück gebaut. Die Fahrzeughalle im
Südlichen Teil und die Wasserbauwerke blieben vorerst so
bestehen. Sollte sich mittelfristig eine städtebauliche
Entwicklung abzeichnen, bei der über Investoren ein Mehrerlös
aus dem Grundstücksgeschäft erzielt werden könne,
würde die WSA die restlichen Betriebseinrichtungen auf das
Nordgrundstück verlagern.
Die
Stadt Breisach müsste vorab das Nordgrundstück mit einer
Fläche von 3.665 m2 von der BIMA erwerben, das Grundstück
baureif machen und kostenfrei an die WSA übertragen. Derzeit ist
das Grundstück mit Nebengebäuden, Garagen und offenen
Stellplätzen bebaut. Diese Gebäudeteile wären von der
Stadt abzubrechen.
Die
Kosten stellen sich wie folgt dar
Grundstückspreis
3.665 m2 * 33,00 € = € 120.945,00
Abbruch
der Gebäude € 60.000,--
Auffüllen €
15.000,--
Nebenkosten €
4.400,--
Summe
gerundet € 200.345,--
Für
die weitere Vorgehensweise müsste eine gemeinsame
Absichtserklärung mit der Wasser- und Schifffahrtsdirektion in
Vertretung des Bundes und der Stadt Breisach geschlossen werden.
Einen ersten Entwurf wurde der Verwaltung vorgelegt und dem
- 3 –
Anwalt der Stadt zur Prüfung weitergeleitet. Diese
Absichtserklärung soll Vertragsgrundlage für das weitere
Vorgehen sein.
Beschluss
(einstimmig 24:0:0)
Der
Gemeinderat stimmt dem Kauf des nördlichen Hafen Grundstücks
Flst.Nr. 672/56 mit einem Flächenanteil von 3.665 m2 zum
Kaufpreis von € 33,00 pro m2 von der BIMA zu.
Die Verwaltung
wird beauftragt mit der WSA die vorgelegte Absichtserklärung
abzustimmen und dem Gemeinderat zur Entscheidung vorzulegen.
TOP.
3) Neuer städtischer Bauhof
- Sachstandsbericht
Dezernent
Stefan Baum stellt anhand von Plänen den aktuellen Stand des
neuen Bauhofs, Burkheimer Landstraße Insgesamt ist das
Grundstück ca. 12.800 m² groß. Der Nutzflächenbedarf
beträgt ca. 2.000 m². Die Flächendarstellung nach
Ausführungsplanung sieht folgendermaßen aus:
-
Sozialgebäude 250 m²
- Werkstätten
Halle 1.700 m ²
Zwischensumme 1.950 m²
-
Nebennutzflächen (Keller Sozialgebäude) 230 m²
-
Verbindungshalle 390 m²
-
Galerielagerflächen 200 m²
Zwischensumme 820 m²
Das
Gesamtprojekt war mit 3 Mio € angesetzt. Dieses Budget ist
derzeit erreicht. Deshalb wird die Stadt aus finanziellen Gründen
vorerst folgende Kostenblöcke zurückstellen:
-
separate Tankstelle ca. 270.000,00 €
-
neue Gärtnerei mit Gewächshausanlagen ca. 400.000,00 €
-
Lagerboxenbauwerke z.T. überdacht ca. 150.000,00 €
Außerdem
sind im Haushalt 2010 für die Außenanlage 500.000,00 €
geplant.
Der Gemeinderat
nimmt den Sachstand zur Kenntnis.
Schluss
der Sitzung: 20.30 Uhr
-
4 –
Zur
Beurkundung
Gemeinderäte: Der
Bürgermeister:
Die
Protokollführerin:
E.
Dizien-Richarz
|